Tag 19 – 24.05. Sonnenbrand!

06:00 Uhr, der Wecker klingelt. Heute wollen wir bereits früh zurück in den Arches NP, um einen der wenigen Parkplätze für WoMos am Delicate Arch Trail zu ergattern. Das Frühstück werden wir dann auf dem Parkplatz nachholen, aber ganz ohne Kaffee geht es natürlich nicht. Solange kann Julia dann noch schlafen.

Gegen halb Acht erreichen wir den Parkplatz im Nationalpark, auf dem bereits reges Treiben herrscht. Bevor wir mit dem Frühstück abgeschlossen haben gibt es drüben bei den PKW-Parkplätzen keine freie Lücke mehr.

Dann machen wir uns an den Aufstieg zum Delicate Arch. Das Wetter ist klasse, nur der Wind ist noch etwas frisch. Immerhin ist der Marsch durch die versteinerten Sanddünen so ziemlich angenehm. In einem endlosen Strom aus Menschen ackern wir uns Hang für Hang nach oben. Endlich kommt der überaus imposante Felsbogen in Sicht, der vollkommen für sich allein auf einem Felsrücken thront. Hier oben zieht es wie Hechtsuppe, sodass die meisten Touristen nur kurz bleiben. Kevin klettert ein wenig um den Bogen herum, um ihn von seiner Schokoladenseite abzulichten. Wir könnten uns jetzt auch in die Schlange derer einreihen, die ein Foto alleine im Felsbogen haben möchten, lassen das aber lieber sein. Ein bisschen den Hang runter finden wir eine gemütliche Ecke, die vor Wind geschützt ist und naschen ein Äpfelchen, dann geht es steil bergab zurück zum Camper.

Gegen Mittag sind wir wieder am Wohnmobil und es geht weiter in den Devils Garden, ein weiteres „Muss“, wenn man den Reiseführer fragt. Auch hier spazieren wir einen kurzen Trail zum Landscape Arch. Julia hat sich natürlich nicht eingecremt, weil man sich keinen Sonnenbrand holen kann, wenn es frisch ist und bekommt auch prompt den ersten Sonnenbrand des Urlaubs.

Am frühen Nachmittag haben wir dann alle Sehenswürdigkeiten im Nationalpark abgegrast und fahren zurück nach Moab. Hier füllen wir noch kurz unseren Propan-Tank auf und genehmigen uns einen eisgekühlten Frappé.

Anschließend wollen wir unser Nachtlager aufsuchen. Da wir leider nichts reserviert haben und das Memorial-Day-Wochenende bei super Wetter ansteht, sind die idyllischen Campingplätze entlang des Colorado-Ufers allesamt voll. Wir fahren also weiter ostwärts in Richtung unseres nächsten Ziels. Kurz vor dem Colorado National Monument erreichen wir einen privaten RV-Park, der uns fünf Minuten nach Feierabend trotzdem noch gerne aufnimmt.

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