Beim Schreiben dieser Zeilen kämpfe ich gegen die Müdigkeit an – also seht es mir nach, falls sich der ein oder andere Rechtschreibfehler eingeschlichen hat. 😅
Der Wecker war auf 4:30 Uhr gestellt, aber wie so oft war ich schon vorher wach. Julia schlummerte noch tief, also hab ich erst mal Kaffee gemacht und einen Moment tief durchgeatmet. Dann wurde auch sie geweckt – und wir haben die letzten Kleinigkeiten zusammengepackt: Zahnbürsten, Ladekabel, alles, was man eben bis zur letzten Minute braucht.
Zum Glück hatte sich ein guter Freund angeboten, uns zum Flughafen zu fahren.
Bevor es pünktlich um 6 Uhr losging, kam dann aber doch noch Hektik auf: Julias Koffer war zu schwer – also nochmal schnell umgepackt, Gewicht verteilt, neu gewogen, passt!
Am Flughafen Düsseldorf lief dann alles erstaunlich reibungslos: Einchecken, Sicherheitskontrolle – alles schneller als erwartet. Inzwischen sind wir da ja auch ganz gut eingespielt.
Doch natürlich hat an diesem Morgen nur ein einziger Flug Verspätung – und wer hätte es gedacht, es ist unserer!
Zunächst waren es nur 30 Minuten – nichts Dramatisches, denn wir hatten ausreichend Umsteigezeit in Frankfurt.
Aber dann kam noch ein technisches Problem dazu – der Flieger wollte einfach nicht starten. Glücklicherweise war der Lufthansa-Techniker schnell zur Stelle, führte einen „System-Reset“ durch, und nach gut zwei Stunden Verspätung hoben wir endlich ab.
Wir hatten beim Buchen kurz überlegt, direkt von Frankfurt zu starten und mit der Bahn dorthin zu fahren. Aber ehrlich gesagt: Meine Erfahrungen mit der Deutschen Bahn sind… ausbaufähig. Das Risiko, den internationalen Flug zu verpassen, war mir zu groß.
Dass dieses Risiko jetzt ausgerechnet durch einen Lufthansa-Zubringerflug entstehen würde – ironisch, oder?
In Frankfurt angekommen hatten wir also entsprechend Stress. Im Stechschritt ging es Richtung Gate.
Als wir endlich das Gate in Sichtweite hatten – und sogar noch gut 45 Minuten bis zum Boarding übrig waren – sank der Stresspegel merklich.
Zeit für einen kleinen Kaffee-Stopp in der Lufthansa Business Lounge.
Was Julia zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste:
Wir fliegen heute Business Class. 😎
Welcome to Business Class
Der Flug nach Denver war dann genau das, was wir nach dem hektischen Morgen gebraucht haben: angenehm, entspannt, komplett stressfrei.
Unser Steward Mike hat wirklich alles gegeben, um uns den Flug so angenehm wie möglich zu gestalten. Noch vor dem Start gab’s Sekt und Nüsse, das Essen bestand aus einem 3-Gänge-Menü auf Porzellan – mit Wein, Bier und einer schönen Auswahl an Spirituosen.
Aber das Beste: der Sitz!
Ein echtes Highlight – lässt sich in ein 2 Meter langes Bett ausfahren, das Polster kann man in 5 Härtegraden regulieren 😍
Das Bedienelement für die Sitzverstellung ist fast so komplex wie eine japanische Toilette – aber eben auch genauso komfortabel.





Ankunft in Denver – und wieder ein Mike
Dank der in Deutschland vorausgefüllten CBP-App konnten wir in Denver direkt die Fast Lane nutzen – noch nie war die Einreise in die USA so entspannt.
Der Zollbeamte wollte nur Julias Fingerabdrücke. Der weiß halt, wer von uns verdächtig ist 😄
Nachdem wir unser Gepäck geschnappt hatten, riefen wir ein Uber. Unser Fahrer hieß – wie der Steward im Flieger – ebenfalls Mike.
Er hat uns die komplette 30-minütige Fahrt mit Fragen durchlöchert, aber das war ganz unterhaltsam – die Zeit verging fast wie im Flug.
Fazit des Tages:
Stress, Luxus, Technik-Pannen, Überraschungen – aber wir sind da!
Jetzt erstmal schlafen – morgen holen wir das Wohnmobil ab! 🚐💤