Day 9 – Sturm, Schluchten & staunende Augen: Willkommen in Yellowstone

📍 Ort: Yellowstone National Park
🌡️ Temperatur: 22 °C, teilweise bewölkt
🚐 Tageskilometer: ca. 180 km

In der Nacht zog ein kräftiges Regenband über uns hinweg – begleitet von ordentlich Sturm.
🌬️ Das Wohnmobil schaukelte im Wind, während draußen der Regen auf das Dach prasselte.
Zum Glück standen wir auf einem wunderschönen Platz direkt am Buffalo Bill Reservoir, nur wenige Minuten vom Buffalo Bill Dam entfernt – ruhig, naturnah, fast schon mystisch im Morgendunst.

Nach dem Frühstück stand der erste Programmpunkt an:
🧱 Besuch des Buffalo Bill Dam – bei seiner Fertigstellung im Jahr 1910 war er tatsächlich die höchste Staumauer der Welt. Beeindruckend, was hier schon vor über 100 Jahren gebaut wurde.

Buffalo Bill Damm

Auf zum Yellowstone – und zwar durch pure Wildnis

Danach ging es endlich los: Yellowstone ruft!
Die Straße schlängelte sich noch gut eine Stunde entlang des Shoshone River, durch eine enge Schlucht mit spektakulären Ausblicken hinter jeder Kurve.

Ich war nun schon mehrfach in den USA, aber diese Landschaften – diese Kombination aus unberührter Wildnis und perfekter Infrastruktur – begeistern mich jedes Mal aufs Neue.

Genau hier zeigt sich, was die USA landschaftlich so einzigartig macht.


Die ersten Bisons & Schwefeldüfte

Kaum hatten wir den Ost-Eingang des Parks passiert, begrüßten uns schon die ersten Bisons – einsam auf weiter Fläche.
Dazu: erste heiße Quellen mit dem typischen Geruch von Schwefel (wer mal in Aachen war, weiß Bescheid 😉).

Damals dachten wir noch: Was für ein Glück, gleich ein Bison gesehen!,
doch wir sollten im Laufe des Tages noch unzählige dieser beeindruckenden Tiere sehen.


Fishing Bridge: Duschen, Wäsche & Ranger-Tipps

Nächster Halt: Fishing Bridge Visitor Center.
Dort trafen wir eine freundliche Park Rangerin, die uns wertvolle Tipps zur Routenplanung für die nächsten Tage gab.

Da unsere letzten und kommenden Campingplätze keine Duschen bieten – und das Duschen im Camper für uns eher Notlösung als Wohlfühlmoment ist –, nutzten wir die Gelegenheit:
🧼 Heiße Dusche in Fishing Bridge
🧺 Gleichzeitig: Wäsche waschen im Park-Waschsalon – Multitasking at its best.


Grand Canyon of the Yellowstone – einfach wow

Frisch geduscht und mit sauberer Wäsche im Gepäck fuhren wir weiter Richtung Canyon Village.
Unterwegs legten wir Stopps ein am:

  • Mud Volcano – blubbernd, dampfend, übel riechend 🤢
  • und unserem heutigen Highlight: dem Grand Canyon of the Yellowstone mit seinen beiden beeindruckenden Wasserfällen.

Spätestens hier wurde klar, woher der Park seinen Namen hat:
Die gelb-goldenen Gesteinsschichten, die sich durch die Schlucht ziehen, sind einfach atemberaubend.

Wir haben bisher nur einen kleinen Teil des Parks gesehen – und ich bin jetzt schon restlos begeistert.


Offline in der Wildnis

Unser Campingplatz liegt inmitten der Natur – und damit auch abseits jeglichen Mobilfunknetzes.
📵 Kein Empfang, kein WLAN – nur Ruhe, Natur und Lagerfeueratmosphäre.

Daher erscheint dieser Blogeintrag mit leichter Verspätung – aber hey, echte Wildnis bedeutet eben auch: digital detox inklusive.


Nach dem Abendessen – natürlich wieder gegrillt – machten wir noch einen Spaziergang zum nahe gelegenen Fluss und genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang. 🌄


Fazit des Tages:
Vom nächtlichen Sturm bis zur majestätischen Schlucht – Yellowstone hat uns sofort gepackt.
Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Tage in einem der schönsten Nationalparks der Welt.

Ein Gedanke zu „Day 9 – Sturm, Schluchten & staunende Augen: Willkommen in Yellowstone“

  1. Tolle Landschaft ! Bild vom Staudamm super. Da zahlt sich Weitwinkel in der Knipse aus.
    Wenn die Duschen so rar sind dann passt der Schwefelgeruch doch super zum Gesamtduft 🤣🤣🤣

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