Day 6 – Präsidenten, Bisons und Serpentinen

📍 Ort: Mount Rushmore & Custer State Park, South Dakota
🌡️ Temperatur: 10 °C am Morgen, bis zu 28 °C tagsüber
🚐 Tageskilometer: ca. 250 km

Von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, tauchte der Tag langsam die zerklüfteten Badlands in goldenes Licht. Die Sonne selbst stand noch hinter den Hügeln, aber ihr Licht kündigte schon einen neuen Reisetag an.

Auch heute hielten wir das Frühstück kurz und funktional – denn schon um 7:30 Uhr brachen wir auf, der nächste Abschnitt unserer Reise stand an:
🎯 Die Black Hills mit Mount Rushmore als Ziel.


Stopp in Rapid City & tierische Begegnung

In Rapid City legten wir einen Zwischenstopp ein, um unsere Vorräte aufzufüllen und zu tanken. Danach ging es direkt weiter – und plötzlich war er da:
🦬 Ein Bison direkt am Straßenrand!
Nur wenige Minuten später erblickten wir in der Ferne eine ganze Herde – ein beeindruckendes Naturerlebnis und unser erster richtiger Wildlife-Moment in South Dakota.


Mount Rushmore – Monument aus Stein

Schon Kilometer vor dem Ziel tauchte zwischen den Bäumen immer wieder der berühmte Felsen auf:
Mount Rushmore.

Bereits vom Parkplatz aus wirkt das Monument eindrucksvoll.
Wir starteten mit einem Besuch im Visitor Center, wo ein informativer Film die Geschichte und den Bau des Monuments erklärte – spannend, wie aus einem Berg ein Symbol wurde.

Während meine Begeisterung kaum zu bremsen war, konnte Julia mit den in Stein gehauenen Präsidenten eher wenig anfangen.
Aber für mich war es ein lang gehegter Traum, diesen Ort endlich live zu sehen.

Anschließend spazierten wir den Presidential Trail – 425 Stufen, schmale Pfade, immer wieder neue Perspektiven auf das Monument.


Mittagessen mit Herausforderungen

Nach dem Abstieg war es Zeit für eine kleine Stärkung.
Julia entschied sich für einen klassischen Hotdog zum Selbstbelegen,
ich nahm einen Chili Dog – derart überladen, dass es eine echte Herausforderung war, ihn unfallfrei zu essen. (Spoiler: Es gelang nicht ganz 😅)


Custer State Park & Abendshow

Am Nachmittag fuhren wir weiter durch die Black Hills – endlich wieder grüne Landschaft, dazu enge Serpentinen, die mit dem Wohnmobil zu einem kleinen Abenteuer wurden.

Bevor wir erneut Mount Rushmore ansteuerten, machten wir einen Abstecher auf die Wildlife Loop Road im Custer State Park.
Ein paar Tiere zeigten sich, doch die ganz großen Begegnungen hoben sich offenbar für später auf.

Für die Rückfahrt zum Monument wählten wir bewusst eine weniger abenteuerliche Route – und landeten trotzdem auf einer Gravel Road, die mit dem Camper ebenfalls alles andere als komfortabel war. Willkommen im Abenteuerland!


Stars, Stein und Sternenbanner

Um 20 Uhr begann die abendliche Lighting Ceremony am Mount Rushmore.
Patriotisch, emotional und sehr amerikanisch – inklusive Hymne, Veteranen-Ehrung und Sternenbanner.

Doch das eigentliche Highlight:
Als der Felsen plötzlich in helle Strahler getaucht wurde, war der Moment einfach magisch.

Gegen 22 Uhr kamen wir zurück auf unseren Campingplatz – müde, aber mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.


Fazit des Tages:
Ein Tag voller Kontraste: von geschichtsträchtigem Monument über wilde Bisons bis hin zu engen Waldstraßen.
Morgen verlassen wir die Black Hills – mal sehen, welches Abenteuer als Nächstes auf uns wartet!

Ein Gedanke zu „Day 6 – Präsidenten, Bisons und Serpentinen“

  1. Wenn ich das alles so lese, dann kommt bei mir der Gedanke auf: am Rand der Eifel gibt es ja auch Ranger !!!
    Wir können da beinahe mithalten 🤣🤣🤣-ist schon toll bei euch !

Schreibe einen Kommentar zu Aki Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.